Deutschlandstipendium

Häufige Fragen zum Stipendienprogramm

Welche Ziele verfolgt das Deutschlandstipendium?

Mit dem Deutschlandstipendium unterstützt die Bundesregierung seit 2011 begabte und leistungsfähige Studierende. Sie will herausragende Leistungen und gesellschaftliches Engagement honorieren, das Verantwortungsbewusstsein der Gesellschaft für Bildung und Begabung stärken und letztlich damit zu einer neuen Stipendienkultur in Deutschland beitragen. Ehemalige Hochschulabsolventinnen und – absolventen, sonstige Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen, Stiftungen und Vereine sollen angeregt werden, talentierte Studierende mit ihrem Beitrag zu fördern.

Wer wird gefördert?

Das Deutschlandstipendium fördert an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt. Zu den Förderkriterien zählt neben besonderen Erfolgen an Schule und/oder Universität auch das gesellschaftliche Engagement. Berücksichtigt wird auch die Überwindung besonderer biografischer Hürden, die sich aus der familiären oder kulturellen Herkunft ergeben.
Die Begleitforschung zum Deutschlandstipendium hat ergeben, dass die Struktur der Deutschlandstipendiatinnen und –stipendiaten weitestgehend die Sozialstruktur der Studierenden in Deutschland widerspiegelt. Eine Ausnahme bilden die Studierenden mit Migrationshintergrund: Sie werden mit 28 Prozent (gegenüber einem Anteil von 23 Prozent an allen Studierenden) überdurchschnittlich gefördert.

Wer kann sich um ein Deutschlandstipendium bewerben?

Eine Bewerbung um ein Deutschlandstipendium kann jeder einreichen, der sich um einen Studienplatz an der Universität Kiel bewirbt oder bereits als Studierender eingeschrieben ist. Bewerben können sich Studierende der Universität Kiel aller Fächer und in allen Studienphasen.

Wann kann die Förderung beginnen?

Die Förderung beginnt an der CAU jeweils zum Wintersemester.

Welche Vorteile bringt das Deutschlandstipendium?

Das Deutschlandstipendium setzt Anreize für Spitzenleistungen, auf die unser Land im globalen Wettbewerb angewiesen ist, und trägt zur Sicherung der Fachkräftebasis bei. Es trägt zur Profilbildung der Hochschulen bei und stärkt das Miteinander auch im regionalen Umfeld: Bund, Förderer und Hochschulen unterstützen gemeinsam junge Menschen bei der Entfaltung ihrer Talente und ermöglichen ihnen, sich voll auf ihr Studium zu konzentrieren. So entstehen auch vor Ort starke Netzwerke, von denen der gesamte Wissenschaftsstandort Deutschland profitiert.

 

Auf welchen rechtlichen Grundlagen fußt das Deutschlandstipendium?

Auf dem Gesetz zur Schaffung eines nationalen Stipendienprogramms (Stipendienprogramm-Gesetz – StipG), das 2010 in Kraft getreten ist. Die Gesetzestexte und die ausführenden Verordnungen können hier eingesehen und heruntergeladen werden: http://www.deutschlandstipendium.de/de/1879.php

Kann die die Förderung steuerlich geltend machen?

Ja. Die von Förderern zur Verfügung gestellten Gelder können nach § 10b Absatz 1 des Einkommensteuergesetzes als Ausgaben für steuerbegünstigte Zwecke steuermindernd geltend gemacht werden. Diese können mit anderen Zuwendungen für steuerbegünstigte Zwecke bis zu einer Höhe von 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte oder vier Promille der Summe der gesamten Umsätze und der im Kalenderjahr aufgewendeten Löhne und Gehälter berücksichtigt werden. Antworten auf steuerrechtliche Fragen zum Deutschlandstipendium finden Sie auch hier: http://www.servicezentrum-deutschlandstipendium.de/faq/steuerrecht/index.html